Kindergarten

Das Obergeschoss der Alten Schule ist der Kindergartenbereich. Hier werden 23 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren betreut. Sie starten im großen Gruppenraum gemeinsam in den Tag und frühstücken zusammen, ehe sie spielen, toben, Geschichten hören oder malen, basteln und werken. Außerdem stehen den Kindern ein Raum zum Kuscheln und ein Waschraum zur Verfügung. Eine abschließbare Rutsche führt aus dem ersten Stock direkt hinaus ins Freie.

Die Kindergartenkinder unternehmen Ausflüge, Waldtage, Turnstunden und Kunstprojekte zusammen. Natürlich toben sie auch gerne im Purzelbaum oder draußen. Für die Maxi-Rüben (Kinder, die im nächsten Sommer eingeschult werden) bietet der Kindergarten zusätzliche Inhalte und Schulbesuche an.

Betreuungszeiten und Kosten:

Die Kindergartenkinder werden von 8.00 bis 14.00 Uhr betreut, die Kosten dafür betragen 167  Euro im Monat. Es besteht die Möglichkeit, den Frühdienst ab 7.30 Uhr zu nutzen (+ 10 Euro). Außerdem wird pro Kind ein monatliches Essensgeld von 65 Euro erhoben. Darin sind Frühstück, Obst und Mittagessen enthalten. Auf Antrag gibt es Ermäßigungen. Bitte erkundigen Sie sich in unserem Büro.

Da die Kindergartenplätze in Lüneburg zentral über das Familienbüro der Stadt vergeben werden, dürfen Sie uns gerne Ihr Interesse an einem Platz für Kind mitteilen, müssen dies aber unbedingt auch schriftlich beim Familienbüro der Stadt anmelden. Wie das Verfahren funktioniert und wer die Ansprechpartner sind, erfahren Sie im Familienbüro der Hansestadt Lüneburg.

Und so sieht ein Tag bei den großen Rüben aus:

8.00 Uhr: Während die Eltern noch die Jacken ihrer Kinder an die Garderobe hängen, flitzen die Kinder schon durch die Räume. In der einen Ecke wird ein Buch vorgelesen, in der anderen der Eiffelturm – oder doch eher der schiefe Turm von Pisa? — gebaut.

Der Tag startet mit Singen im gemeinsamen Morgenkreis: „Hat jemand Geburtstag? Singen wir noch ein Lied?“ Dann geht es los zum Frühstück. „Welcher Tag ist heute? Ach ja, Dienstag.“ Heute ist also Brottag. Ein ganz normaler Rübentag eben, ohne Turnen, ohne Schwimmen, ohne Wald — und ohne Brötchen.

Nach dem Frühstück geht es zum Zähneputzen. Und danach? „Wer kommt mit in den Purzelbaum?“„Wir wollen in die Hochebene, machst Du uns die Musik an?“ „Wir wollen tanzen! Nein, die andere, wo „Klaus, die Maus“ drauf ist.“ „Komm, wir gehen ins Atelier, eine Falle bauen.“

Vor dem Mittagessen wird noch schnell zusammen aufgeräumt. „Wer hat hier das Spinnennetz im Atelier gesponnen? Dann helfe ich euch jetzt beim Aufräumen. Wer übernimmt die Hochebene, die Bau- und Puppenecke?“ In der Zwischenzeit wird der Tisch gedeckt und um 11.30 Uhr sitzen alle: „Wer zählt bis drei und wünscht sich einen Tischvers? Aber erst, wenn es ganz, ganz ruhig ist. Die Fingerlein oder die Raupe Nimmersatt?“ „Mag ich nich‘ … schmeckt nich‘ …..ich will mehr…..wieviel Nachtisch bekomme ich?“

Nach dem Essen geht es nach draußen zum Toben, Rutschen, Matschen, Schaukeln oder Bobbycar Fahren, ehe die Eltern oder Großeltern zum Abholen eintrudeln.