Neues vom Bauwagen der Waldrüben

Das neue Vordach in der Morgensonne, die Beschriftung kommt gerade noch drauf.

Das neue Vordach in der Morgensonne, die Beschriftung kommt gerade noch drauf.

Im Juni haben wir ein Wetterschutzsegel als Vordach an den Bauwagen bekommen. Dies wurde von Uwe Schüler aus Küsten im Wendland passgenau angefertigt und von Eckhard, einem Waldrübenpapa, angebracht. Eigentlich war es überwiegend als Regenschutz für den Eingangsbereich des Bauwagens geplant, aber auch bei Sonnenschein bietet sich darunter ein lauschiges Plätzchen.

Die vier Vorschulkinder, nach einer aufregenden Nacht in "ihrem" Wald

Die vier Vorschulkinder, nach einer aufregenden Nacht in “ihrem” Wald

Anfang Juli stand dann die Bauwagenübernachtung der Vorschulkinder auf dem Programm. Nach Lagerfeuer mit Stockbrot und Bratwurst, und einer langen Nachtwanderung mit Badepause im Hasenburger Bach, fielen selbst die größten Waldrüben irgendwann müde in ihre Schlafsäcke. Als am nächsten Morgen die Eltern mit Frühstück und Brötchen zum Bauwagen kamen, waren nur die beiden Erzieherinnen Viola und Anette schon auf den Beinen, die Waldrüben kuschelten bzw. träumten noch süß.
Frühstücken taten wir dann aber alle zusammen und ausgiebig und natürlich unter dem neuen Segel!

Mit Eifer dabei - die Musikinstrumente werden gebastelt.

Mit Eifer dabei – die Musikinstrumente werden gebastelt.

Aber so ein Waldrübenabschied hat ja viele Highlights! Am 18.7. stand dann noch das Sommerfest als Abschiedsfest auf dem Programm. Bei strahlendem Sonnenschein wurden altbekannte Gemeinschaftsspiele wiederbelebt, Musikinstrumente gebastelt, zusammen musiziert, geklettert, getobt und viel gegessen.

Nach dem Abschiedsfest ist ja bekanntlich vor dem Abschiedsausflug. Dieser führte die vier Vorschulkinder dann mit Viola und Anette nach Egestorf in den Barfußpark.

Und zum guten Schluss werden die Vier dann am letzten Tag im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Wald geworfen.

Die musikalische Erzählung zum Ausklang des Sommerfestes

Die musikalische Erzählung zum Ausklang des Sommerfestes

Wir sagen DANKE und TSCHÜSS… wenn auch nur kurz für die Ferien, denn drei der vier Vorschulkinder haben “Waldrübengeschwister”….!

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Metropolregion Wichtelhausen

…oder ein entspannter Kreativtag in der Hofkünstlerei!

Ein Kribbeln lag in der Luft als sich die Waldrüben am 06.06.2014 wieder einmal auf den Weg zu Sandra Born und ihrer Hofkünstlerei in Melbeck machten. Mit Ton arbeiten stand auf dem Programm, aber zusammen mit Sandra arbeitet man nicht nur einfach mit Ton, man taucht in eine Fantasiewelt ein….

Wichtelmännchen von Klein und Groß

Wichtelmännchen von Klein und Groß.

In der Hofkünstlerei angekommen starteten wir mit Tonkugeln und Tonwürstchen. Aus diesen entstanden hier und da die ersten Männchen, andernorts Schlangen und Schnecken und je weiter die Zeit voranschritt, kamen Wichtel, kleine Männchen, Zwerge und andere Phantasiewesen hinzu.

Um den kreativen Köpfen frische Luft und neue Nahrung zu geben, stand als nächstes ein Spaziergang am Barnstedt-Melbecker-Bach auf dem Programm. Hier konnten die Waldrüben nicht nur einen Mäusebussard beim jagen beobachten und die Melbecker Wassermühle entdecken, sondern auch ne Menge an Bastelmaterialien sammeln.

Und auf ging es zur zweiten Workshopphase. Alle Wichtel, Zwerge und Phantasiewesen bekamen nun auf einer großen Modellplatte ihre eigenen Häuschen. Zwischen den Häuschen entstanden Wege, man bildete Gruppen und Dörfer entwickelten sich.

Die ersten Dörfer entstehen.

Die ersten Dörfer entstehen.

Landschaften aus Sand, Steinen, Moos, Rinden und Ästen wurden geformt. Die Dörfer wuchsen, Brücken wurden gebaut und am Ende des tollen Vormittags war von allen Waldrüben die Metropolregion Wichtelhausen erschaffen worden.

Wir danken Sandra für einen tollen, lange nachhallenden Vormittag und freuen uns schon auf das nächste Mal bei dir! Und wie gesagt, man kann mit Ton arbeiten … oder Fantasiewelten erschaffen.

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SpoSpiTo! – Bringt Kinder in Bewegung

In den ershead_spospito_ausschnittten beiden Märzwochen nahmen „Die Waldrüben“ an dem Bewegungsprojekt „SpoSpiTo“ (www.spospito.de) teilt.

„SpoSpiTo“ steht dabei für Sport, Spiel, Tollen und Toben. Trotz, oder gerade auch wegen der vielen Bewegung und dem Klettern in der freien Natur im Waldkindergarten, wollten die Waldrüben ihre beiden letzten Sporthallentage im Winterhalbjahr mit diesem etwas anderen Bewegungsprojekt abschließen.

Die stolzen Teilnehmer nach der Siegerehrung

Die stolzen Teilnehmer nach der Siegerehrung

Bei diesem Projekt handelt es sich um eine Art Olympiade im Kindergarten ohne Wettbewerbscharakter, bei dem der Spaß an der Bewegung im Vordergrund steht. Es gibt keine Verlierer, sondern nur Gewinner nach dem olympischen Gedanken: „Allein das Mitmachen zählt!“

Die verschiedenen Spiel-, Übungs- und Bewegungsformen des „SpoSpiTo“- Projekts wurden in den Turn- und Tobemorgen in der Sporthalle integriert und von allen Kindern ausprobiert.

WR_SpoSpiTo-Karte_nurSponsorenDass Bewegung nicht nur Spaß macht, sondern sich in diesem Fall sogar noch richtig auszahlt, konnten alle Kinder bei der mit Spannung erwarteten Siegerehrung der Sportler feststellen. Hier bekam jedes Kind für seine Leistungen eine Medaille und eine Urkunde. Möglich wurde dieses Kindergartenprojekt jedoch nur durch die finanzielle Unterstützung heimischer Firmen und Geschäfte, bei denen wir uns ganz herzlich bedanken!

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Lisette und ihre Kinder

Screenshot 2014-03-17 09.32.16So lautet der Titel des Films, der am 29. Januar 2014 in der Rübe Oedeme gezeigt wurde.
Der Film beschreibt die Arbeit der Erzieherin Lisette, die in einem kleinen Kindergarten einer Elterninitiative arbeitet. Anschließend tauschten sich Eltern und Erzieher der Rübe über den Film und Ideen für unseren Kita-Alltag aus. Zukünftig soll es häufiger Filmabende in der Rübe geben, damit verschiedene Schwerpunkte der Erziehungsarbeit mit den unterschiedlichen “Rübenmachern” — Eltern, Erziehern und Leitungen — thematisiert werden können.

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Karneval der Tiere

Der Urwald wird vorbereitet

Der Urwald wird vorbereitet

Die Suite des französischen Komponisten Camille Saint-Saëns war das Motto der diesjährigen Faschingsfeier in der Rassel-Rübe. Im Vorfeld wurde von Kindern, Erzieherinnen und Praktikantinnen fleißig gebastelt, dekoriert und die passende Musik gehört, um sich auf den Tag einzustimmen. Zum Karneval am 28. Februar 2014 erschienen dann Meerjungfrauen, Prinzessinnen, Spinnenmänner und viele andere Tiere, die sich zu einem Picknick im selbstgebastelten (Ur-)Wald trafen. Da ging es fröhlich-friedlich, aber auch musikalisch-ausgelassen zu und bescherte den Kindern ein tierisches Vergnügen.

Alle "Tiere" friedlich beim gemeinsamen Picknick

Das Picknick der Tiere

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Grummel, Bratsche und der Wolf: In der Rassel-Rübe ist was los

Die Rassel-Rübe hat im Februar viel Besuch bekommen: Am 5. war Autorin Sarah Opitz zu Gast und hat aus ihrem Buch “Putz und der alte Grummel” vorgelesen, einem Bilderbuch über Freundschaft und Anerkennung.

Autourin Sarah Opitz liest vor

Freundschaft und Anerkennung sind Themen, die die Kinder bewegen

Eine Woche später, am 12. Februar, kam Bratschistin Antje aus dem Theater in die Rassel-Rübe, um den Kindern ihr Instrument vorzustellen. Auf einer ebenfalls mitgebrachten Geige durften die Kindern auch erste eigene Töne versuchen.

Es macht Spaß, selber Töne zu erzeugen, finden die Kinder

Wieder eine Woche später drehte sich beim Besuch von Rassel-Rüben-Mutter Ute alles um die Wölfe und ihre Rückkehr nach Deutschland. Da war das Staunen groß: “Oh, ein ausgewachsener Wolf ist ja fast so groß wie wir!”

So groß ist ein ausgewachsener Wolf

So groß ist ein ausgewachsener Wolf

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Die Mittwochsmaler

Sandra Boch und die Waldrüben beim Puzzeln der Skulptur

Sandra Born und die Waldrüben beim Puzzeln der Skulptur

Am Mittwoch,  den 12.2. waren die Waldrüben in der Hofkünstlerei von Sandra Born in Melbeck zu Gast, wo sie sich mit viel Farbe und Kleister kreativ austoben konnten.
Zusammen mit Sandra warteten am Morgen viele weiße Kartons auf die neugierigen Waldrüben. Kaum kam Farbe ins Spiel, wurde aus dem Atelier ein bunt bespritztes Künstlerreich. Nach der notwendigen Trocknungs- und Frühstückspause wurden die Kartons mit Kleister und viel Klebeband in eine Skulptur verwandelt.
Passend zum Frühlingswetter konnten die Eltern am Mittag dann bunt bekleckste Waldrüben mit nach Hause nehmen, die viel zu berichten hatten.

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Von Kettensägen und Luftschlössern

Die alte Eiche wird nun zum Spielgerät zurechtgestutzt

Die alte, kranke Eiche wird nun zum Spielgerät zurechtgestutzt.

Für einen uralten Begleiter der kleinen Rüben in Oedeme schlug Anfang Februar das letzte Stündchen: Eine der großen Eichen auf dem Gelände musste wegen Krankheit gefällt werden. Gespannt verfolgten die Kinder das Kettensägen-Rasseln und sahen Ast um Ast und schließlich den dicken Stamm fallen. Gleich blendet die Sonne mehr auf dem Gelände und die große Lücke fällt regelmäßigen Besuchern auf.

Doch der alte Baum bleibt den Kindern erhalten: Schon im Herbst haben einige Eltern der Stamm-Rübe fleißig gebuddelt und geschaufelt, Sand wurde herangekarrt, die Nestschaukel an anderer Stelle neu aufgebaut. Die Eiche liegt nun quer über einem großen Sandkasten und soll zum Klettergerät der Kinder werden.  Dafür muss sie noch geschält und zurechtgeschnitten werden. Den dicken abgeschnittenen Ästen will ein Vater zuleibe rücken und Bänke und Hocker daraus sägen.

Ein etwa zwei Meter hoher Teil des Stammes steht noch vom Baum – reichlich Platz für Phantasien. Matthias baut Luftschlösser – er könnte sich ein zweites Baumhaus oben auf dem Stamm vorstellen – “mit Hängebrücken-Verbindung zum Aussichtsturm am Garteneingang”. Die Kinder, die das Geschehen nur vom Absperrband aus verfolgen dürfen, harren der Dinge mit Spannung. Das Außengelände der Stamm-Rübe erhält ein neues Gesicht – mit einem gefallenen Giganten.

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Kraftakt geschafft: Neue Rüben-Küche im Betrieb

Hier noch im Aufbau, kann Tanja jetzt komfortabel brutzeln und braten

Hier noch im Aufbau, kann Tanja jetzt komfortabel in der Küche brutzeln und braten

Es schien eine unendliche Geschichte zu werden, doch das Happy End in Edelstahl kam schneller als gedacht: Die Stamm-Rübe hat eine neue Küche – wenig hat das topmoderne, glänzende Wunder vom Charme des alten Hauses, dafür geht sie aber jetzt konform mit geltenden Anforderungen und Richtlinien für Kita-Küchen.

Treibende Kraft für den Einbau war – neben Matthias Wöhlk – ein ehemaliger Rüben-Papa, Hans-Hermann Garbers, der schon vor Jahren in einer Küchen-AG die neue Kochstätte mitplante. Lange scheiterte die Umsetzung an der Finanzierung, als im letzten Jahr grünes Licht für  die Anschaffung kam, klemmten sich die Beiden hinter das Projekt – telefonierten, koordinierten, organisierten. “Hans-Hermann Garbers hat einen Riesen-Einsatz gezeigt, ehrenamtlich, und sogar selbst angepackt. Als Fliesen fehlten, hat er sie spontan selbst verlegt”, berichtet Matthias.

Mit Hans Dampf kochen auf Hochtouren

Der Einsatz hat sich gelohnt: Tanja bekommt jetzt kraftvolle Unterstützung vom Konvektomaten “Hans Dampf” – einem “High-Tech Heißluftdämpfer”,  von einer topmodernen Spülmaschine (in 90 Sekunden ist alles steril sauber) und einer großen Dunstabzugshaube, die noch einen neuen Schornstein notwendig machte. “Ich bin total begeistert”, sagt sie und freut sich auf krosse Aufläufe, Brot und Brötchen und “vielleicht auch mal Kuchen” (mit dem alten Ofen waren diese Leckereien nicht möglich).

Ein bisschen Feinschliff muss noch gemacht werden, denn es fehlen noch einige Teile, aber dann kann schonend und gesund und nach dem Rüben-Gesundheitskonzept gekocht, gebraten und gebacken werden. Guten Appetit, kleine Rüben!

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Die Winterfutterwerkstatt

Herr Schmidt-Schulte mit seinen Schätzen - einem Wildschweinzahn und einem Geweih

Herr Schmidt-Schulte mit seinen Schätzen – einem Wildschweinzahn und einem Geweih

An den letzten kalten Wintertagen im Wald kümmerten sich die Waldrüben um die Verpflegung der vielen kleinen und großen Waldbewohner. In ihrer einwöchigen Winterfutterwerkstatt Anfang Februar stellten die Waldrüben nicht nur Köstlichkeiten und Knabbereien für Vögel, Eichhörnchen, Mäuse und Rehe her, sie bekamen auch Besuch  von Herrn Schmidt-Schulte, dem Obmann der Lüneburger Jägerschaft. Mit ihm tauschten sie sich über die verschiedenen Tiere im Winterwald, ihr spezielles Winterfutter und die besten Futterstellen aus.

Fettfutter muss erst kräftig verrührt werden, danach gehts ab in die bunt bemalten Ringe - das Auge isst ja bekanntlich mit

Fettfutter muss erst kräftig verrührt werden, danach gehts ab in die bunt bemalten Ringe – das Auge isst ja bekanntlich mit

Herr Schmidt-Schulte hatte aber auch noch eine Überraschung für die Waldrüben mitgebracht: Nistkästen und ein Futterhaus für den Winterwald.

Die folgenden Tage machten sich die Waldrüben dann ans Werk: es wurde gemischt, vermengt, aufgefädelt, gebunden, geformt, gepresst und festgedrückt – Winterfutter in rauen Mengen. Anschließend wurden die Leckereien dann rund um den Bauwagen und auf ausgiebigen Spaziergängen im Wald verteilt. Bleibt nur noch, den Tieren einen guten Appetit zu wünschen!

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